منتدى مدرسة الهاشمية الثانوية للبنين

عزيزي الزائر / عزيزتي الزائرة يرجي التكرم بتسجبل الدخول اذا كنت عضو معنا
او التسجيل ان لم تكن عضو وترغب في الانضمام الي اسرة المنتدي
سنتشرف بتسجيلك
شكرا
ادارة المنتدي

منتدى مدرسة الهاشمية الثانوية للبنين

منتدى المدارس الاردنية و العربية و العالمية
 
الرئيسيةمكتبة الصورس .و .جالتسجيلدخول

شاطر | 
 

 لغة ألمانية

استعرض الموضوع السابق استعرض الموضوع التالي اذهب الى الأسفل 
انتقل الى الصفحة : 1, 2  الصفحة التالية
كاتب الموضوعرسالة
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 4:14 am

اللغة الألمانية (تسمية ذاتية: Deutsch) تلفظ [dɔʏ̯tʃ] (مساعدة·معلومات)) اللغة الرسمية لجمهورية ألمانية الاتحادية وللجمهورية النمساوية وهي إحدى اللغات الرسمية للإتحاد السويسري. تنتمي إلى اللغات الجرمانية الغربية، وتعتبر إحدى اللغات الأم الأكثر شيوعا في الإتحاد الأوروبي .
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 4:16 am

الألمانية في أوروبا:


إنتشرت اللغات الأوروبية في العديد من دول العالم، الفرنسية في أفريقيا، الإسبانية في أمريكا الجنوبية ودول أمريكا الوسطى، والإنجليزية في مختلف دول العالم، إنتشرت الألمانية في قلب أوروبا، كما إنها منتشرة في الولايات المتحدة الأمريكية ويعود ذلك لكثر المهاجرين إلى هناك، ولكن أعداد الناطقين بالألمانية في أمريكا يتناقص وذلك لتبني متحدثي الألمانية أولادهم للتحدث بالإنجليزية.
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: الترجمة للموضوع1   الخميس مارس 12, 2009 4:19 am

الترجمة للموضوع1Die deutsche Sprache (Deutsch) gehört zum westlichen Zweig der germanischen Sprachen. Diese hochdeutsche Standardsprache (Standarddeutsch, Schriftdeutsch, Hochdeutsch) beruht vor allem auf mittel- und oberdeutschen Mundarten.

Der deutsche Sprachraum in Mitteleuropa umfasst die Staaten Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und die Regionen Ostbelgien, Deutschschweiz, Südtirol, Elsass und Lothringen sowie kleinere deutsche Sprachinseln in fremden Sprachräumen (Siebenbürgen, Westungarn, Oberschlesien etc). Aufgrund von Auswanderungen werden Deutsch und seine Mundarten auch anderswo gesprochen. Deutsch gehört zu den sieben einflussreichsten Sprachen der Erde und wird bisweilen zu den Weltsprachen gezählt.[10]
)
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 4:26 am

الترجمة موضوع(2):

Definition


Unter dem Begriff „Deutsche Sprache“ wird heute die auf der Grundlage von mitteldeutschen und oberdeutschen Mundarten entstandene deutsche Standardschriftsprache (Standard-Hochdeutsch) verstanden. Die deutschen Mundarten sind durch ein Dialektkontinuum miteinander verbunden und lassen sich auch geographisch in ober-, mittel- und niederdeutsche Mundarten aufteilen.

Die historischen Vorgängersprachen sind das Althochdeutsche und Mittelhochdeutsche. Die Vorgängersprachen des Niederdeutschen sind das Altsächsische und das Altniederfränkische. Sprachvarietäten, wie das Luxemburgische oder Mischsprachen, z. B. Missingsch, gehören zum Geltungsbereich des Hochdeutschen.

Manche Auswandererdialekte, z. B. das Pennsylvania Dutch oder Übergangsdialekte, z.B. das Kollumerpompsters, gehen ebenfalls auf Mundarten des Dialektkontinuums zurück, werden aber nicht oder nur in eingeschränktem Maße von der deutschen Standardsprache überdacht.

Die deutsche Gebärdensprache ist eine Zeichensprache für gehörlose Menschen im deutschen Sprachraum.

Sprachcodes nach ISO 639-1
Deutsch (Standard-Hochdeutsch): de
Luxemburgisch: lb
Sprachcodes nach ISO 639-2
Deutsch (Standard-Hochdeutsch): deu/ger
Niedersächsisch, Niederdeutsch: nds
Niederfränkisch: nfr
Luxemburgisch: ltz
Althochdeutsch: goh
Mittelhochdeutsch: gmh
Deutsche Gebärdensprache: sgn
Das Jiddische, das ursprünglich auf das Mittelhochdeutsche zurückgeht, sich jedoch vor allem unter slawischen und hebräischen Einflüssen eigenständig weiterentwickelt und eine eigene Schriftsprache ausgebildet hat, und die lexikalisch auf dem Deutschen basierende Kreolsprache Unserdeutsch werden hingegen heute in der Sprachwissenschaft im allgemeinen nicht zum Deutschen gerechnet, sondern als eigenständige Sprachen betrachtet.
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 4:28 am

Das Glottonym „deutsch“


Hauptartikel: Deutsch (Etymologie)
Das Wort (Glottonym = der Name der verwendeten Sprache) „deutsch“ bildete sich aus dem germanischen Wort thioda („Volk“, Adjektiv thiodisk, diutschiu) heraus. Es bedeutet soviel wie „zum Volk gehörig“ und entwickelte sich zu einer Bezeichnung für die Sprache der germanischen Stämme Mitteleuropas, die im Gegensatz zur Sprache der angrenzenden romanischen Bevölkerung und zum Latein stand.

Das Gebiet, in dem diese sprachlichen Varietäten, die ein zusammenhängendes Dialektkontinuum bildeten und als „deutsch“ bezeichnet wurden, gesprochen wurden, wurde zunächst im Plural als diutschiu lant und seit dem 15. Jahrhundert als Deutschland bezeichnet. Heute würde man dafür den Ausdruck „deutscher Sprachraum“ verwenden.

Man findet das Wort „deutsch“ in seiner lateinischen Form „theodisce“ erstmals im Jahre 786 n.Chr. im Synodenbericht des päpstlichen Nuntius Gregor von Ostia. Dieser Bericht über zwei Synoden, die in England stattfanden, wurde sowohl auf Lateinisch als auch in der Sprache des Volkes (Volkssprache) verlesen. Unklar ist allerdings bis heute, ob damals damit tatsächlich die „Sprache des Volkes“ in Deutschland (im deutschen Sprachraum) gemeint war. Ein wenig deutlicher wird die Verbindung zum „Land der Deutschen“ erst zwei Jahre später bei einer Anklage gegen den baierischen Herzog Tassilo auf dem Reichstag zu Ingelheim wegen Fahnenflucht: „… quod theodisca lingua harisliz dicitur …“; ein eindeutiger Beleg fehlt aber dafür, dass zu diesem Zeitpunkt bereits eine Wandlung von „Sprache des Volkes“ hin zu „deutsche Sprache“ vollzogen war. Die „theodisca lingua“ war hingegen seit Karl dem Großen die amtliche Bezeichnung für die altfränkische Volkssprache.

Das lateinische theodiscus (zum Volk gehörig) ist ein Wort der Gelehrtensprache; ihm liegt das westfränkische theudisk zugrunde, aber es wird auch mit gotisch „thiuda“, althochdeutsch „diot“ (Volk), Isländisch „þjóð“ (Volk) in Verbindung gebracht.

Die ältere Bezeichnung „fränkisch“ für die eigene Sprache traf etwa seit dem 9. Jahrhundert nicht mehr eindeutig zu, nachdem einerseits die westfränkische Oberschicht im späteren Frankreich den romanischen Dialekt der einheimischen Bevölkerung übernommen hatte und andererseits das Ostfrankenreich auch nicht-fränkische Stämme wie die Alemannen, die Baiern, die Thüringer und die Sachsen umfasste.

Die althochdeutsche Form „diutisc“ begann seit dieser Zeit das mittellateinische „theodiscus“ zu verdrängen; es setzte sich jedoch nur zögernd durch. Erst um 1090 (im Annolied aus dem Kloster Siegburg) wird „diutisc“ auf Sprache, Volk und Land angewendet:

„Diutschin sprechin, Diutschin liute in Diutischemi lande.“
(„Deutsch sprechen, Deutsche Leute in Deutschem Lande.“)
Das Althochdeutsche ist die älteste schriftlich überlieferte Sprachform der Völker, die sich als deutsch bezeichnen. Es war nicht einheitlich, sondern bestand aus vielen Mundarten. Erst um die Mitte des 12. Jahrhunderts entwickelte sich im mittelrheinischen Gebiet eine mittelhochdeutsche Dichter- und Literatursprache, die uns in der klassisch höfischen Ritterliteratur begegnet, in der auch keltisches Sagengut bearbeitet wurde. Begründet und getragen wurde diese Dichtung vor allem vom aufstrebenden Adel, der sich damit vom Volk abheben wollte.

„In den Geschichtsquellen seit dem Ende des 8. Jahrhunderts taucht immer häufiger der Begriff der deutschen Sprache, der ‚lingua theodisca‘ auf. Die Sprachgemeinschaft der Deutschen hat den Volksnamen von der Sprache erhalten“ (aus: Hans K. Schulze, Vom Reich der Franken zum Land der Deutschen. Merowinger und Karolinger, 1998, S. 12)

Die „lingua theodisca“ war die deutsche Sprache, die die Gemeinsamkeit der Menschen ausdrückte! Karl der Große hat diese Sprache als seine eigene und offizielle Sprache bezeichnet! „Das Bleibendste aber wohl, was Karl für die deutsche Sprache getan hat, ist die Durchsetzung eben dieses Namens ‚deutsch‘ und die Ermöglichung seiner Prägung. Karl brauchte einen Namen für die germanischen Sprachen seines Reiches, so wie es für die romanischen Sprachen die Bezeichnung lingua Romana (rustica) gab.“ (S. 305). „Karls Blick auf das Germanische im Sprachlichen ließ den neuen Terminus entstehen und er wurde zum Namen einer von Karl bestimmten neuen Sonderung des Germanischen …, eben des Deutschen“. (S. 306). (aus: Werner Betz: Karl der Grosse und die Lingua Theodisca, S. 300–306 im sog. Karlswerk, hrsg. von Wolfgang Braunfels: Karl der Grosse. Lebenswerk und Nachleben. Band II, Das Geistige Leben. Düsseldorf 1965.)
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
eh_rh
مراقب عام
مراقب عام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 1974
العمر : 43
نقاط التميز مسابقات : 20
نقاط التميز : 7487
السٌّمعَة : 33
الاوسمة :
الاوسمة2 : ادارة
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 28/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 4:29 am

مشكوووووووووووووووووووور
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 4:32 am

Sprachstandardisierung
Mit der Zunahme der Anzahl der Schreibkundigen und der Bedeutung der Schriftlichkeit trat der Lautwandel in seiner Bedeutung für die Sprachgeschichte zugunsten von bewusster Normierung zurück. Als einer der wichtigsten Grammatiker des 18. Jahrhunderts gilt Johann Christoph Adelung, dessen 1781 veröffentlichtes Wörterbuch großen Einfluss auf seine Zeitgenossen und die Lexikographie ausübte. Jacob und Wilhelm Grimm begannen 1852 mit der Herausgabe des umfassendsten Deutschen Wörterbuchs, das 1961 vollendet wurde, aber seither einer Überarbeitung unterzogen wird.

Die hochdeutsche Rechtschreibung wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts zunehmend normiert. Ein Durchbruch zu einer hochdeutschen „Einheitsschreibung“ gelang mit dem „Orthographischen Wörterbuch der deutschen Sprache“ von Konrad Duden (1880), das in der Rechtschreibreform von 1901 in leicht veränderter Form – ohne amtlichen Status zu erreichen – zur Grundlage der amtlichen Rechtschreibung erklärt wurde. Konkurrenzlos war der Duden in jener Zeit indes nicht: Neben anderen nichtamtlichen Wörterbüchern wie etwa dem sogenannten „Buchdrucker-Duden“ (herausgegeben ebenfalls vom Bibliographischen Institut) und dem „Wörterverzeichnis der deutschen Rechtschreibung“ von Professor Ammon gab es amtliche Regelwörterbücher mit teilweise abweichenden Rechtschreibregeln wie zum Beispiel das „Amtliche Wörterverzeichnis für die deutsche Rechtschreibung zum Gebrauch in preußischen Kanzleien“ (1903) oder die „Regeln für die deutsche Rechtschreibung nebst Wörterverzeichnis – Ausgabe mit einheitlichen Schreibweisen“ in Österreich (1904). Die Abweichungen lagen unter anderen in der Zulassung oder Nichtzulassung mehrerer Schreibweisen (z. B.: Keeks – Cakes – Kakes, heute: Keks), in der Darstellung des s-Lautes vor z in Deutscher Schrift und Fraktur, in der Abänderung oder Nichtabänderung von Eigennamen (z. B. „Göthe“ statt Goethe, „Bismark“ statt Bismarck); mit dem „Buchdrucker-Duden“ von 1903 wurde zudem speziellen Abänderungswünschen des Deutschen Buchdrucker-Vereins, des Reichsverbandes Österreichischer Buchdruckereibesitzer und des Vereins Schweizerischer Buchdruckereibesitzer Rechnung getragen.

Erst 1996 kam es zu einer erneuten Rechtschreibreform (siehe auch: Geschichte der deutschen Rechtschreibung).

Auch die hochdeutsche Aussprache erfuhr im späten 19. Jahrhundert Regelungsversuche, vor allem durch das Aussprachewörterbuch von Theodor Siebs. Diese Regelungen erreichten aber nicht das Niveau an Verbindlichkeit, das Duden mit der Rechtschreibung erreichte.

Im Gegensatz zur hochdeutschen Schriftsprache ist die niederdeutsche Schriftsprache offiziell nicht normiert, wird aber zunehmend durch die 1956 in Hamburg aufgestellten „Regeln für die plattdeutsche Rechtschreibung“ und das Wörterbuch von Johannes Saß beeinflusst
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 4:33 am

Einflüsse anderer Sprachen auf die deutsche Sprache
Durch ihre zentrale Lage in Europa wurde die deutsche Sprache über die Jahrhunderte durch andere Sprachen beeinflusst. Im Mittelalter und der Zeit davor war es vor allem die lateinische Sprache, aus der sich die deutsche Sprache bediente. So sind viele alltägliche Wörter, vor allem aus Architektur, Religion und Kriegswesen (z. B. dominieren, Fenster, Karren, Keller, Kloster) aus dem Lateinischen entlehnt. Auch die griechische Sprache hat das Deutsche in Religion, Wissenschaft und Philosophie stark beeinflusst (z. B. Demokratie, Krypta, Philosophie, Physik). Teilweise verschwanden durch die Entlehnungen die zuvor gebräuchlichen Begriffe vollständig: Arzt, Mediziner und das umgangssprachlich verwendete Doktor verdrängten als Bezeichnung für den Heilkundigen beispielsweise schon frühzeitig die Begriffe Laachi (Lachi) und Bader.

Später war es dann vor allem die französische Sprache, die großen Einfluss auf das Deutsche ausübte. Da nach dem Dreißigjährigen Krieg an vielen Höfen französisch gesprochen wurde und selbst preußische Könige diese Sprache besser beherrschten als Deutsch, das nach Voltaire nur zur Kommunikation mit Soldaten und Pferden gebraucht wurde, kamen vor allem Wörter aus dem vornehmen Bereich in die deutsche Sprache (etwa Boulevard, Konfitüre, Trottoir).

Auch aus den slawischen Sprachen (beispielsweise Grenze, Gurke, Pistole), dem Jiddischen und dem Rotwelsch (beispielsweise meschugge, Mischpoke, Schickse, Schlamassel, Zoff) kamen einige Wörter ins Deutsche, jedoch war der Einfluss dieser Sprachen im Vergleich zu den vorgenannten wesentlich geringer.

In Handel (Magazin, Tarif, Tara), Botanik (Orange, Kaffee, Ingwer), Medizin (Elixier, Balsam), Mathematik (Algebra, Algorithmus, Ziffer), Chemie (alkalisch, Alkohol) und Astronomie (Almanach, Zenit, Rigel) lassen sich auch einige Einflüsse aus dem Arabischen ausmachen, die verstärkt im Mittelalter beispielsweise durch die Kreuzzüge nach Europa und somit auch nach Deutschland kamen. Aber auch in alltäglichen Begriffen wie Koffer, Benzin oder Limonade lassen sich arabische Einflüsse bzw. Ursprünge nachweisen.

Ab Mitte des 20. Jahrhunderts nahm in Deutschland das Englische zunehmend Einfluss auf die deutsche Sprache (siehe Anglizismen). Diese Entwicklung wird von manchen skeptisch betrachtet, insbesondere dann, wenn es genügend deutsche Synonyme gibt. Kritiker merken auch an, es handle sich oftmals (beispielsweise bei Handy) um Pseudo-Englisch.

Auch technische Zwänge bei der Synchronisation englischsprachiger Filme üben mittlerweile einen Einfluss auf das Deutsche aus. Um Lippensynchronizität zu gewährleisten, werden Worte und Redewendungen kreiert, die zuvor im Deutschen nicht üblich waren, sich dann aber später in der Umgangssprache durchsetzen (beispielsweise „Oh mein Gott“ statt „Um Gottes Willen“ als Übersetzung für „Oh my god“). Solche „verdeckten Anglizismen“ (Lehnübersetzungen) gibt es mittlerweile auch aus anderen Gründen: So ist der heute gebräuchliche Ausdruck „nicht wirklich“ die wortwörtliche Übersetzung von „not really“ und bedeutet demzufolge in richtiger Übersetzung soviel wie „eigentlich nicht“ – allerdings hat sich der Ausdruck inzwischen verselbständigt.

Eine Sprachpolitik, wie sie unter anderem in Frankreich und Island betrieben wird, um eine Anreicherung der Sprache mit Anglizismen zu unterbinden, findet in Deutschland seit Mitte des 20. Jahrhunderts nicht mehr statt.

Im Zuge des weltweiten Handels und des Imports von exotischen Früchten und Tieren sind aber auch Wörter aus ganz exotischen Sprachen mittlerweile gewöhnlicher Bestandteil des Alltages. Zu den Tupí-Wörtern, die bis ins Deutsche gelangt sind, zählen Piranha („Zahn-Fisch“), Tapir, Kaschu (auch Cashew, „Nierenbaum“), Maracuja („Pflanze, die Früchte gibt“), Maniok („Haus der Göttin Mani“) und Carioca („Bewohner des Hauses von Cari“ = Einwohner von Rio de Janeiro nach dem Dorf Carioca, an dessen Stelle Rio erbaut wurde). Ebenso Ananas („gutriechende Frucht“) und Jaguar („Dschungelhund“).
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 4:33 am

Einfluss durch moderne Medien
Auch im 20. Jahrhundert gab es starke Einflüsse auf die deutsche Sprache. Zum einen wurde durch die weite Verbreitung audiovisueller Massenmedien eine natürliche Tendenz zur Standardisierung gefördert, zum anderen wurde in ländlichen Gebieten bewusst eine Umerziehung von der Dialektsprache zum Hochdeutsch vorangetrieben. Hinzu kommt der Einfluss des Zweiten Weltkrieges, der dazu geführt hat, dass deutsche Sprachinseln in Osteuropa weitgehend zerstört wurden, dass viele Sprecher der jüdischen Dialekte des Deutschen und der dem Deutschen nahen jiddischen Sprache ermordet wurden oder als sprachliche Minderheit außerhalb der deutschen Sprachzone leben und aufgrund der Dominanz der umgebenden Sprachen die Verwendung des Deutschen bzw. des Jiddischen immer mehr verlieren. Auch hat die Teilung Deutschlands zu einer unterschiedlichen Entwicklung des Vokabulars und der Ausdrucksformen geführt. Dem entgegen steht eine erneut vereinheitlichende Tendenz durch die gemeinsamen Medien und die personelle Mobilität in der Zeit nach der Wiedervereinigung. Besonders seit dem Zweiten Weltkrieg sehr bedeutend geworden ist der englische, genauer: angloamerikanische Einfluss auf die deutsche Sprache, insbesondere in Westdeutschland; dieser zeigt sich jedoch zur Zeit hauptsächlich im Wortschatz, in Redewendungen und in der Valenz einiger Verben.
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 4:35 am

Varietäten
Der deutsche Sprachraum ist ein Teil des kontinental-westgermanischen Dialektkontinuums, in dem gewöhnlich benachbarte lokale Mundarten gegenseitig verständlich sind und die Unterschiede umso größer werden, je weiter entfernt zwei Mundarten voneinander gesprochen werden. Gemeinsam ist dem gesamten deutschen Sprachraum nur die Standardsprache, die die Mundarten und regionalen Umgangssprachen überdacht und die ihrerseits mehrere Standardvarietäten umfasst. Die Unterschiede zwischen den Standardvarietäten sind jedoch relativ gering, so dass sie problemlos gegenseitig verständlich sind, während manche der Mundarten für einen Sprecher der Standardsprache ohne Mundartkenntnis kaum verständlich sind.

Die Einteilung der deutschen Dialekte beruht auf Untersuchungen des 19. Jahrhunderts. In gleicher Zeit begann vielerorts eine Herausbildung von Umgangssprachen als einer Art Mischform zwischen Standardsprache und Dialekt. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts, insbesondere nach den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges verdrängen die Umgangssprachen die alten Dialekte. Entscheidenden Einfluss darauf hatten die Flüchtlingsströme und vor allem die stark anwachsende Verbreitung von Hörfunk und Fernsehen; in den Schulen wurde in der hochdeutschen Standardsprache unterrichtet.


Standardvarietäten

Die nationalen und regionalen Varietäten der deutschen SpracheInnerhalb der plurizentrischen deutschen Standardsprache werden als Standardvarietäten das Standarddeutsch Deutschlands, das Österreichische Standarddeutsch und das Schweizer Standarddeutsch sowie – mit einem geringeren Grad an normativer Selbständigkeit – das Standarddeutsch Belgiens, Südtirols, Liechtensteins und Luxemburgs unterschieden.

In Deutschland, Österreich, Südtirol und dem deutschsprachigen Teil Belgiens erfüllen die jeweiligen Varietäten des Standarddeutschen jeweils alle typischen Funktionen einer Standardsprache. In der Schweiz beschränkt sich die Verwendung des Standarddeutschen überwiegend auf den Bereich der Schriftsprache, Umgangssprache sind fast ausschließlich die schweizerdeutschen Dialekte. In Luxemburg existiert neben der luxemburgischen Form des Standarddeutschen eine eigenständige luxemburgische Standardvarietät, die einige der Funktionen einer Standardsprache erfüllt.

Der standardisierte Wortschatz, der in allen sieben nationalen Voll- und Halbzentren des deutschsprachigen Raumes identisch ist, wird als Gemeindeutsch bezeichnet. Dieser unvollständige Wortschatz des Gemeindeutschen kann jedoch keine eigene Sprachvarietät (noch weniger eine übergeordnete Hochsprache) generieren; er bildet aber den Grundstock jeder der sieben Varietäten des Standarddeutschen.

Siehe auch: Variantenwörterbuch des Deutschen, Bundesdeutsches Hochdeutsch, DDR-Sprachgebrauch
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 4:35 am

Einflüsse der englischen Sprache auf die deutsche
Siehe dazu Hauptartikel: Anglizismen und Anglisierung


Initiativen gegen den Einfluss fremder Sprachen auf das Deutsche
Die Bestrebungen, die deutsche Sprache nach Möglichkeit frei von Einflüssen aus fremden Sprachen zu halten, sind nicht neu. Während heute vielfach die in die deutsche Sprache einfließenden Anglizismen – wie beispielsweise abchecken, Net, Charts, in 2004 – in der Kritik stehen, galten die Abwehrversuche in der Vergangenheit vor allem den Einflüssen aus dem Altgriechischen, dem Latein und dem Französischen.

Verfechterin eines Schutzes der deutschen Sprache vor der Verfremdung („Verwelschung“, „Sprachverketzerung“) war im 17. Jahrhundert besonders die Fruchtbringende Gesellschaft. In dieser Zeit schuf man neue Ausdrücke, die zum Teil noch heute fester Bestandteil des deutschen Wortschatzes sind, wie beispielsweise: Mehrzahl (statt Plural), Mundart (statt Dialekt), Verfasser (statt Autor), Wörterbuch (statt Vokabular), Lehrsatz, Staatsmann, Briefwechsel. In anderen Fällen schoss man damals in der Absicht, fremdsprachliche Wörter durch neue deutsche zu ersetzen, aber weit über das Ziel hinaus: So sollte zum Beispiel Spiegel durch Schauglas oder Mumie durch Dörrleiche ersetzt werden, während die römische Göttin der Morgenröte (Aurora) in Rötinne und die Göttin der Liebe (Venus) in Lustinne umbenannt werden sollte. Allerdings ist umstritten, ob diese Götternamen wirklich ersetzt werden sollten. Sie könnten auch als bloße Erklärungen fungiert haben. [11].

Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts sorgte vor allem der Allgemeine Deutsche Sprachverein, Vorgänger der Gesellschaft für deutsche Sprache, für neue Wortschöpfungen. Manche von ihnen konnten sich – insbesondere im Bereich des Straßen- und Schienenverkehrs – durchsetzen oder wurden zumindest als Synonym angenommen: Landstraße (für: Chaussee), Schaffner (für: Kondukteur, Conducteur), Fahrschein (für: Billet), Kraftwagen (für: Automobil), Abteil (für: Coupé) sind Beispiele. Von den beiden vorgeschlagenen Alternativen für Elektrizität (Electricität) konnte sich Strom behaupten, während Glitz nicht den Gefallen der Bevölkerung fand. Elektrizität blieb aber erhalten und wurde sprachlich mit dem neuen Synonym Strom sogar in Begriffen wie elektrischer Strom oder E-Strom verbunden. Weitere dieser Wortneuschöpfungen des ausklingenden 19. Jahrhunderts und beginnenden 20. Jahrhunderts sind unter vielen: Umwelt für Milieu, Erdgeschoss für Parterre, Strahlfang für Empfangsantenne, Nahrohr für Mikroskop, Glitzbetrieb für Elektromotor, Kraftwagenschuppen für Garage, Schneckel für Spirale, Zielung für Tendenz, Leitbild für Ideal.
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 4:36 am

Dialekte
Siehe Hauptartikel Deutsche Dialekte

Eine Grobeinteilung der deutschen Dialekte erfolgt üblicherweise entlang der Benrather Linie in die niederdeutschen Dialekte im Norden, die die „Zweite deutsche Lautverschiebung“ nicht mitgemacht haben und die hochdeutschen Dialekte im Süden, die von der Zweiten deutschen Lautverschiebung betroffen waren. Allerdings gibt es auch hier keine scharfe Sprachgrenze, sondern einen allmählichen Übergang wie auch anderswo in einem Dialektkontinuum.
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 4:37 am

Mischsprachen
Die Klassifizierung der Mischsprache Missingsch aus Hochdeutsch und Niederdeutsch ist unklar. Ähnlich ist es beim Petuh mit hochdeutschen, niederdeutschen, dänischen und südjütischen Sprachelementen. Das Südjütische mit starken Einflüssen der niederdeutschen Sprache wird allgemein als Dialekt der dänischen Sprache eingestuft.

Neben dem Missingsch und dem Petuh existieren auch weitere Mischsprachen der Niederdeutschen Sprache; hierbei handelt es sich vor allem um Mischungen mit dem Niederländischen und dem Friesischen, wie beispielsweise das Kollumerpompsters. Diese Mischsprachen werden gemeinhin als Dialekte des Niederdeutschen, des Niederländischen oder des Friesischen klassifiziert.

Bei den diversen „Mischsprachen“ in Nordamerika wie beispielsweise dem Texasdeutsch handelt es sich um Akzente oder Dialekte entweder der hochdeutschen oder der niederdeutschen Sprache.

Jedoch gibt es nicht nur Mischsprachen aus deutschen Varietäten und anderen germanischen Sprachen. Aus Deutsch und Niedersorbisch entstand das sogenannte Ponaschemu. Das Wasserpolnisch mit Elementen der deutschen Sprache bzw. der oberschlesischen Mundart wird teilweise als Dialekt des Polnischen, teilweise als eigene Sprache klassifiziert.

Das Jiddische, das nach überwiegender Auffassung ursprünglich auf das Mittelhochdeutsche zurückgeht, sich jedoch vor allem unter slawischen und hebräischen Einflüssen eigenständig weiterentwickelt und eine eigene Schriftsprache ausgebildet hat, wird in der Sprachwissenschaft im allgemeinen als eigenständige Sprache betrachtet.

Unklar ist der Status des in Schlesien noch von etwa 100 älteren Menschen gesprochenen Wymysörisch (Wilmesau-Deutsch).

Siehe auch: Alemañol
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 4:38 am

Kreolsprachen auf deutscher Grundlage
Im Zuge der Kolonialisierung entstand im heutigen East New Britain (in Papua-Neuguinea) das sogenannte Unserdeutsch, die einzige deutschbasierte Kreolsprache, in Namibia entstand daneben noch das Küchendeutsch, eine Pidginsprache. Unserdeutsch ist jedoch mittlerweile fast ausgestorben, da die meisten Sprecher auswanderten. Außerdem haben sich in Papua-Neuguinea bis zu 150 Wörter deutschen Ursprungs in der Sprache Tok Pisin erhalten. Das Küchendeutsch hingegen hat heute noch etwa 15.000 – zumeist ältere – Sprecher.

Ebenso wie andere Pidgin- und Kreolsprachen sind Unserdeutsch und Küchendeutsch aus sprachwissenschaftlicher Sicht als eigenständige sprachliche Systeme zu betrachten.
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 4:39 am

Verbreitung und rechtlicher Status

Deutsch als Muttersprache
Seit Mitte der 1990er Jahre wird die Anzahl der deutschsprachigen Muttersprachler vielfach (nach etlichen Quellen, insbesondere: Jacques Leclerc, Quebec 2001) weltweit mit 98 Millionen angegeben. Andere Autoren und Quellen nennen teilweise erheblich abweichende Zahlen – insgesamt dürfte die Spannweite der Angaben zwischen 92 Millionen und 140 Millionen liegen. In der Afrikaans-Wikipedia-Ausgabe wird zur Anzahl der Muttersprachler eine Quelle zitiert (SIL Ethnologue, 2006), nach der 95 Millionen Menschen Standard-Hochdeutsch als Muttersprache haben und sich diese Zahl unter Einbeziehung der deutschen Dialekte auf 114 Millionen, unter Einbeziehung der Dialekte sowie der niederdeutschen Sprache und des Jiddischen auf 118 Millionen erhöht.

Für den Bereich der Europäischen Union wurden im Jahre 2005 rund 82 Millionen (18 Prozent) Bürger mit deutscher Muttersprache ermittelt, sodass dieser Angabe folgend für Europa von einer Mindestanzahl von 87 Millionen ausgegangen werden kann (zusätzlich u. a. in der Schweiz sowie Rumänien; siehe auch Kurzfassung der Erhebung in Amtssprachen der Europäischen Union).

Neben allgemeinen Problemen der Bezifferung von Muttersprachlern (wie bspw. Erhebungsproblemen, Zuordnung zwei- oder mehrsprachig Aufgewachsener, Assimilierungsbestrebungen in einzelnen Staaten) tritt als Spezifikum bei der Ermittlung der deutschsprachigen Muttersprachler die Zuordnung oder Nichtzuordnung der Muttersprachler der niederdeutschen Sprache, des Jiddischen und diverser Dialekte und Mischsprachen insbesondere im außereuropäischen Raum auf. Bei den niederfränkischen Mundarten und Sprachen wie dem Limburgischen ist bereits die Zuordnung als deutsche Sprache oder niederländische Sprache uneinheitlich. Nicht zu vergessen ist, dass das Bekenntnis zur deutschen Minderheit und zur deutschen Muttersprache in manchen Regionen immer noch schwer fällt.

Die Anzahl der Muttersprachler der Niederdeutschen Sprache wird mit drei bis maximal acht Millionen angegeben, die des Jiddischen mit drei bis fünf Millionen, die des Luxemburgischen mit 300.000, die des Limburgischen mit 1,5 bis 2 Millionen.

Die deutschsprachige Welt

Legende:

██ Amtssprache
██ Verkehrssprache, regionale Amtssprache
██ (Quadrate) Deutschsprachige Minderheiten
Argentinien 330.000–350.000; etwa 1,5 Millionen Deutschstämmige (siehe auch: Belgranodeutsch)
Australien 200.000 oder mehr; 2 Millionen Deutschstämmige (Hauptsächlich um Adelaide)
Belgien 78.000 (in Ostbelgien, vereinzelt auch noch im Areler Land; diese Zahl erhöht sich jedoch bei Einbeziehung der Muttersprachler der niederfränkischen Mundarten und Sprachen wie des Limburgischen. Deutsch ist eine der drei offiziellen Sprachen Belgiens, gemeinsam mit Niederländisch und Französisch)
Brasilien 850.000–900.000 (siehe auch: Riograndenser Hunsrückisch, Deutschsprachige in Lateinamerika)
Chile 20.000 (siehe auch: Launa-Deutsch)
Dänemark 15.000 (in Nordschleswig; etwa zwei Drittel der Angehörigen der deutschen Minderheit bedienen sich jedoch des südjütischen Dialekts als Umgangssprache)
Deutschland etwa 76–77 Millionen, die Deutsch (inkl. Niederdeutsch) als Muttersprache haben (Deutsch ist gesetzl. Amtssprache; Sorbisch, Dänisch, Friesisch, Romanes (Minderheitensprachen) und Niederdeutsch (Regionalsprache) genießen Minderheitenrechte)
Dominikanische Republik 30.000 [12]
Frankreich: 1.200.000 Elsässer und Lothringer (61 % der Elsässer gaben 2001 an, über Kenntnisse in Elsässisch zu verfügen. Zahlen allerdings rückläufig, insbesondere in Lothringen und Städten)
Griechenland 45.000 [13]
Irland 100.000 [14]
Israel 200.000 [15] (siehe auch: Jiddisch)
Italien 333.000 (etwa 67 % aller Südtiroler sind deutscher Muttersprache, es ist in Südtirol gesetzliche Amtssprache gemeinsam mit Italienisch und Ladinisch; siehe auch: Zimbern)
Kanada 438.000 [16]
Kasachstan 358.000 (siehe auch: Kasachstandeutsche)
Kirgisistan 20.000 (siehe auch: Kirgisistandeutsche)
Kroatien 11.000 (siehe auch: Donauschwaben)
Liechtenstein 35.365 (Deutsch ist alleinige Amtssprache)
Luxemburg 474.000 (Hochdeutsch ist gemeinsam mit dem mitteldeutschen Luxemburgisch und Französisch gesetzl. Amtssprache)
Mexiko 80.000–90.000
Namibia 30.000 (siehe auch: Deutsche Sprache in Namibia)
Niederlande Niederdeutsch (Niedersächsisch) samt diverser Dialekte (u. a. Gronings) ist Muttersprache von rund 500.000 Niederländern, hinzu kommen noch 386.000 in den Niederlanden lebende Deutsche
Österreich 7,57 Millionen deutschsprachige Österreicher (Deutsch als gesetzl. Amtssprache neben Minderheitensprachen (u. a. Slowenisch in Kärnten und in der Steiermark, Ungarisch und Burgenlandkroatisch im Burgenland)
Paraguay über 250.000 Deutschstämmige, davon höchstens 100.000 Deutschsprecher (siehe auch: Mennoniten, Deutschsprachige in Lateinamerika)
Polen 150.000 (hauptsächlich Reste der deutschen Bevölkerung vor 1945 in Schlesien, Deutsch ist anerkannte Minderheitensprache)
Rumänien 45.000 (siehe auch: Siebenbürger Sachsen, Banater Schwaben, Donauschwaben, Sathmarer Schwaben)
Russland: europäischer Teil (75.000), Sibirien (767.300) (siehe auch: Russlanddeutsche)
Schweden: Hochdeutsch und Jiddisch sind Muttersprache von etwa 20.000 Schweden; Jiddisch genießt in Schweden den Schutz als Minderheitensprache
Schweiz 5 Millionen (67 % der Schweizer Bevölkerung; Deutsch ist gesetzliche Amtssprache mit Französisch, Italienisch und Rätoromanisch)
Serbien 5.000 (siehe auch: Donauschwaben in der Vojvodina)
Slowakei 5.500 (siehe auch: Karpatendeutsche)
Slowenien 2.000 (u. a. Reste der Gotscheer)
Spanien 100.000 (Touristenzuzug, davon allein 60.000 auf den Balearen)
Südafrika 300.000 – 500.000 (100.000 Passdeutsche, 1 Million Deutschstämmige, siehe Auswärtiges Amt). (siehe auch:Nataler Deutsch)
Thailand 25.000 [17]
Tschechien 30.000 (Reste der Sudetendeutschen und Hultschiner Ländchen)
Türkei 25.000 (vgl. Deutsche in der Türkei)
Ukraine 35.000
Ungarn 35.000–200.000 (siehe auch: Ungarndeutsche, Donauschwaben)
Vereinigte Staaten von Amerika 1,1 Millionen[18]
Vereinigtes Königreich 230.000 [19]


Die Tabelle zeigt nur Staaten mit vermutlich mehr als 25.000 Deutschsprachigen oder Staaten die historisches deutsches Siedlungsgebiet waren. Die angegeben Zahlen beruhen zum Großteil nicht auf der tatsächlichen Zahl der aktiven Sprecher – welche so gut wie nicht erfasst werden kann –, sondern auf Hochrechnungen, Staatsangehörigkeiten, alten Auswanderungszahlen etc. Deshalb liegen einige Zahlen möglicherweise weit über oder unter den anzunehmenden tatsächlichen Werten.
Siehe auch: Deutschsprachige Minderheiten


Rechtlicher Status und Gebrauch

Verbreitungsgebiet der deutschen Standardsprache in Europa seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Gebiete, in denen Deutsch keinen offiziellen Status hat und/oder nur von einer kleinen Minderheit gesprochen wird, sind hellblau gekennzeichnet.
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
eh_rh
مراقب عام
مراقب عام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 1974
العمر : 43
نقاط التميز مسابقات : 20
نقاط التميز : 7487
السٌّمعَة : 33
الاوسمة :
الاوسمة2 : ادارة
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 28/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 4:40 am

مشكووووووووور على هذه المشاركه

مع اني ما افهمت شي منها
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 4:42 am

Schweiz

In der Schweiz (knapp 5 Millionen, d. h. 63 % der Bevölkerung, geben Deutsch als Muttersprache an) ist Hochdeutsch auf gesamtstaatlicher Ebene Amtssprache neben Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Doch ist zu beachten, dass das Standarddeutsch in der Schweiz nicht exakt mit der deutschen Rechtschreibung übereinstimmt, so gibt es in der Schweiz kein scharfes S, sondern es wird als Doppel-S geschrieben (z. B. Grüsse). Umgangssprache ist zudem fast ausschließlich Schweizerdeutsch, eine Sammelbezeichnung für verschiedene Formen des deutschen Dialekts Alemannisch.

In 17 von 26 Kantonen ist Deutsch alleinige Amtssprache, in vier weiteren Amtssprache neben Französisch (Kantone Bern, Freiburg und Wallis) bzw. neben Italienisch und Rätoromanisch (Graubünden).

Auf Gemeindeebene kann jede Gemeinde ihre Amtssprache(n) in eigener Kompetenz festsetzen.

Siehe auch: Schweizer Hochdeutsch, Sprachen der Schweiz, Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache

Luxemburg

In Luxemburg ist Hochdeutsch zusammen mit Luxemburgisch und Französisch Amtssprache, wobei Luxemburgisch als Nationalsprache gilt, Französisch als „Legislativsprache“. Deutsch spielt insbesondere in den Printmedien eine dominierende Rolle. Laut Umfragen der EU[23] geben über 90 % der Luxemburger an, sowohl Deutsch als auch Französisch auf gutem bis sehr gutem Niveau zu beherrschen. Alle öffentlichen Ämter sind gesetzlich verpflichtet, in der Sprache des Bürgers zu antworten, ohne sich jedoch in der Regel daran zu halten. Für Ortsnamen und damit auch Ortsschilder sind die amtlichen französischen Bezeichnungen maßgeblich (z.B. „Dudelange“ für Düdelingen oder „Luxembourg“ für Luxemburg), wobei darunter oft kursiv der Ortsname auf Luxemburgisch steht. Straßenschilder sind mehrheitlich auf Französisch und Deutsch, seltener auf Luxemburgisch beschriftet (z.B. an Autobahnen der Hinweis auf eine „Arrêt de secours/Nothaltebucht“). In den Druckmedien sind alle drei Sprachen vertreten, aber in unterschiedlicher Gewichtung, so findet man in Zeitungen zu 85 Prozent Artikel auf Deutsch, zu 12 Prozent auf Französisch und nur zu 3 Prozent auf Luxemburgisch. Auch Websites luxemburgischer Betreiber, seien es Privatleute, Schulen oder Clubs etc., mischen oft die drei Amtssprachen auf ihren Seiten, wobei das Standarddeutsche auf den offiziellen Internetseiten der politischen Parteien überwiegt. Die offiziellen Seiten der luxemburgischen Regierung sowie von öffentlichen Ämtern sind jedoch fast ausschließlich auf Französisch
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 8:27 pm

Liechtenstein

In Liechtenstein (34.600 Einwohner) ist Standarddeutsch die alleingültige Amtssprache. Minderheitensprachen finden keine Anwendung. Umgangssprache ist Liechtensteinisch, eine alemannische Dialektform und mit den schweizerdeutschen und vorarlbergischen Dialekten eng verwandt.


Weitere europäische Staaten
(alphabetisch geordnet)

Belgien

In Belgien ist Hochdeutsch auf gesamtstaatlicher Ebene mit Niederländisch und Französisch Amtssprache. In Ostbelgien, den Kantonen Eupen und Sankt Vith, ist Deutsch Haupt-Amtssprache, daneben ist Französisch kooffiziell. Circa 78.000 Belgier geben Deutsch als ihre Muttersprache an.

Siehe auch: Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens

Dänemark
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 8:28 pm

Dänemark

In Dänemark wird Deutsch von den etwa 15.000 Angehörigen der deutschen Volksgruppe in Nordschleswig gesprochen und genießt Minderheitssprachrechte, ohne jedoch eine offizielle Amtssprache auf nationaler oder regionaler Ebene zu sein [24]. Schätzungsweise zwei Drittel von ihnen verwenden jedoch den südjütischen Dialekt der dänischen Sprache als Umgangssprache und Deutsch als Hochsprache[25]. Dänische Volkszählungen erfassen keine Angaben zu Sprache und ethnischer Zugehörigkeit. Deutsche Schulen in Nordschleswig sind wie andere freie Schulen in Dänemark zu über 80 % staatlich subventioniert; hierzu kommt ein besonderer Zuschlag zur Deckung des zweisprachigen Muttersprachenunterrichtes, so dass deutsche Schulen in der Praxis mit kommunalen Schulen völlig gleichgestellt sind.
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 8:43 pm

Frankreich

Die Französische Republik erkennt trotz der Existenz von 8 regional verbreiteten Sprachen (und weiteren überregional verbreiteten) neben Französisch keine anderen Sprachen als offiziell im Sinne von Amtssprache an. Französisch ist laut Verfassung „Sprache der Republik“. Dennoch besitzen die anderen Sprachen eine offizielle Anerkennung als langues régionales – darunter für die Region Elsass und das Departement Moselle Deutsch: als lokal verbreitete Dialekte und Hochdeutsch als Schriftform und Bezugssprache dieser regionalen Mundarten. Dieser Status wirkt sich zumeist nur in der Bildungspolitik aus, da die Regionalsprachen in unterschiedlicher Intensität in der Schule gelernt werden können. Gerade der Status des Deutschen wird jedoch gegenüber anderen Regionalsprachen noch gestärkt, da infolge der Grenzverschiebungen in den Weltkriegen von einem höheren Bevölkerungsanteil mit mangelnden Französischkenntnissen ausgegangen wurde. So erhalten Mitarbeiter von Behörden einen höheren Lohn, wenn sie Deutsch beherrschen. Einen besonders offiziellen Status erhält Deutsch dadurch, dass die offiziellen Wahlkampftexte (profession de foi), die jeder Kandidat, der sich zu einer Wahl aufstellen lässt, vorlegen muss, in einer (inhaltlich gleichen) französischen und deutschen Version sein sollen. Dabei wird nur Hochdeutsch akzeptiert. In jeder anderen Region werden offizielle Veröffentlichungen in jeder anderen Sprache als Französisch nicht anerkannt und z. T. von den Prefekturen eingezogen. In den Kirchen finden noch manchmal gemischt- oder dialektsprachige Gottesdienste statt.
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 8:44 pm

Italien

In Italien ist Deutsch regional in Südtirol (neben Italienisch und örtlich Ladinisch) Amtssprache. Daneben besitzt es auch im zur autonomen Region Aosta gehörenden und teils von Walsern bewohnten Tal von Gressoney einen co-offiziellen Status (neben Italienisch und Französisch). Die deutsch-/alemannischsprachige Bevölkerung umfasst hier aber nur einige Dörfer. Von den etwa 487.000 Einwohnern Südtirols (Stand 2006) gaben bei der letzten Volkszählung 2001 etwa 69 % der Bevölkerung der autonomen Provinz Deutsch als ihre Muttersprache an. Seit der Autonomie Südtirols und der Mitgliedschaft in der EU und dem damit verbundenen Schengener Abkommen ist die Tendenz steigend (Volkszählung 1991 etwa 67 %). Etwa 75 % der italienischsprechenden Bevölkerung lebt in den drei größten Städten Bozen, Meran und Brixen mit 70 %, 48 %, bzw. 26 % Anteil an der jeweiligen Stadtbevölkerung (Stand 2001). Alle öffentlichen Ämter sind gesetzlich zweisprachig, genauso wie sämtliche Orts- und Straßenschilder. Diese und andere Beschilderungen im öffentlichen Leben waren bis zum zweiten Autonomiestatus von 1974 beinahe ausschließlich italienisch, da Deutsch diesbezüglich unerwünscht oder gar verboten war. Heute überwiegt das Deutsche außer in Bozen und Meran deutlich. Außerhalb der genannten größten Städte in Südtirol ist das Italienische de facto kaum vorhanden.

Siehe auch: Rechtliche Stellung der deutschen Sprache in Südtirol
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 8:46 pm

Polen

In Polen leben laut Volkszählung (2002) circa 153.000 Deutsche, etwa 0,381 % der Gesamtbevölkerung, welche Reste der deutschen Bevölkerung der ehemaligen Ostgebiete darstellen, die der Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg entgingen. Die deutsche Minderheit konzentriert sich heute hauptsächlich auf die Woiwodschaft Oppeln (Opole), wo Deutsch in immer mehr Gemeinden offiziellen Status als „Hilfssprache“ erhält. Sie ist eine national anerkannte Minderheit und der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen ist seit 1991 aufgrund vertraglicher Regelung im polnischen Parlament (Sejm) vertreten. Des Weiteren erscheinen mehrere deutschsprachige Zeitungen in Polen mit Auflagen bis zu 10.000 Stück und es gibt neben dem halbstündigen deutschen Programm von Radio Polonia auch eine deutschsprachige schlesischen Radiosendung namens „Schlesien Aktuell“ und eine deutsche Fernsehsendung Schlesien Journal. In der Hauptstadt Warschau ist die deutsch-polnische Begegnungsschule Willy-Brandt-Schule in der auch in deutscher Sprache unterrichtet wird. Mehrsprachige Ortsschilder werden laut polnischem Recht ab einem Minderheitsanteil von mindestens 20 % in der jeweiligen Gemeinde oder Stadt verwendet, welche in der Woiwodschaft Oppeln stellenweise erreicht wird. Oftmals werden aber auch private, zweisprachige Beschilderungen in Gemeinden mit etwas geringerem Anteil, wie z. B. Popielow, aufgestellt. [26]

Siehe auch: Deutsche Minderheit in Polen, Walddeutsche
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 8:47 pm

Frankreich

Die Französische Republik erkennt trotz der Existenz von 8 regional verbreiteten Sprachen (und weiteren überregional verbreiteten) neben Französisch keine anderen Sprachen als offiziell im Sinne von Amtssprache an. Französisch ist laut Verfassung „Sprache der Republik“. Dennoch besitzen die anderen Sprachen eine offizielle Anerkennung als langues régionales – darunter für die Region Elsass und das Departement Moselle Deutsch: als lokal verbreitete Dialekte und Hochdeutsch als Schriftform und Bezugssprache dieser regionalen Mundarten. Dieser Status wirkt sich zumeist nur in der Bildungspolitik aus, da die Regionalsprachen in unterschiedlicher Intensität in der Schule gelernt werden können. Gerade der Status des Deutschen wird jedoch gegenüber anderen Regionalsprachen noch gestärkt, da infolge der Grenzverschiebungen in den Weltkriegen von einem höheren Bevölkerungsanteil mit mangelnden Französischkenntnissen ausgegangen wurde. So erhalten Mitarbeiter von Behörden einen höheren Lohn, wenn sie Deutsch beherrschen. Einen besonders offiziellen Status erhält Deutsch dadurch, dass die offiziellen Wahlkampftexte (profession de foi), die jeder Kandidat, der sich zu einer Wahl aufstellen lässt, vorlegen muss, in einer (inhaltlich gleichen) französischen und deutschen Version sein sollen. Dabei wird nur Hochdeutsch akzeptiert. In jeder anderen Region werden offizielle Veröffentlichungen in jeder anderen Sprache als Französisch nicht anerkannt und z. T. von den Prefekturen eingezogen. In den Kirchen finden noch manchmal gemischt- oder dialektsprachige Gottesdienste statt.
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 8:48 pm

Russland

In Russland ist Deutsch anerkannte Verkehrssprache der deutschstämmigen Bevölkerung in den beiden westsibirischen Nationalkreisen Asowo (Gebiet Omsk) und Halbstadt (Altai-Region).

Siehe auch: Russlanddeutsche

Rumänien

In Rumänien leben etwa 40.000 bis 50.000 deutsche Muttersprachler, was etwa 0,2 bis 0,3 % der rumänischen Bevölkerung entspricht. Diese Bevölkerungsgruppe setzt sich hauptsächlich aus den Siebenbürger Sachsen sowie den Donauschwaben zusammen. Aufgrund der massiven Abwanderung der jungen Generationen nach Deutschland und Österreich vor allem nach 1990 leiden diese Bevölkerungsgruppen jedoch unter einer starken Überalterung; das Durchschnittsalter liegt bei etwa 69 Jahren. Trotz dieses niedrigen Bevölkerungsanteils wird die Deutsche Sprache weitläufig als kulturelles Erbe angesehen, genießt alle Rechte einer Minderheitensprache und ist vor allem in Städten und Gemeinden wie z. B. Hermannstadt, Schäßburg, Temeswar oder Sathmar präsent, weshalb dort auch des öfteren mehrsprachige Beschilderungen zu finden sind. Darüber hinaus ist die deutsche Minderheit durch die Partei „Demokratisches Forum der Deutschen in Rumänien“ auch politisch aktiv und stellt beispielsweise den gegenwärtigen (2007) Bürgermeister von Hermannstadt. In den Verdichtungsgebieten der deutschen Minderheit mit bis etwa 5 % Einwohneranteil besteht auch nennenswerte deutsche Infrastruktur in Form von Kindergärten, Grund-, Haupt- und Hochschulen sowie Theatern, aber auch Zeitungen wie der wöchentlichen Hermannstädter Zeitung.[27]

Siehe auch: Siebenbürger Sachsen, Donauschwaben
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
jafar_rh
مراقب المنتدى العام
مراقب المنتدى العام
avatar

ذكر عدد الرسائل : 901
الموقع : alhash-shool.yoo7.com
العمر : 21
العمل/الترفيه : طالب
المزاج : رايق
نقاط التميز مسابقات : 16
نقاط التميز : 4283
السٌّمعَة : 6
الاوسمة :
احترام قوانين المنتدى :
100 / 100100 / 100

الدولة :
تاريخ التسجيل : 30/11/2008

مُساهمةموضوع: رد: لغة ألمانية   الخميس مارس 12, 2009 8:49 pm

Tschechien

In Tschechien existiert noch eine kleine deutsche Minderheit von etwa 41.200 Menschen (0,4 % der Gesamtbevölkerung), Überreste der Sudetendeutschen, die der Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg entgangen waren. Die Zahl der deutschen Muttersprachler sinkt beständig, da vor allem die jüngeren Generationen der Minderheit einem extremen Assimilationsdruck des Tschechischen ausgeliefert sind und zum großen Teil nicht mehr mit Deutsch aufwachsen. Die Bezeichnung „Sudetendeutsche“ ist darüber hinaus auch nicht mehr gebräuchlich, stattdessen verwendet man gewöhnlich den Begriff „Deutsche in Tschechien“, welche seit der Wende 1990 gewisse Minderheitenrechte genießen und in der „Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien“ sowie im „Kulturverband der Bürger deutscher Nationalität“ organisiert sind. Deutsche Infrastruktur, wie Kindergärten, Schulen, Straßen- oder Ortsschilder existieren flächendeckend nicht mehr und die deutsche Sprache hat weder regionales noch nationales Amts- oder Verkehrsprachenstatut. Es erscheinen jedoch deutschsprachige Wochenzeitungen wie die „Landeszeitung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien“ und die „Prager Zeitung“.

Siehe auch: Deutsche in Tschechien
الرجوع الى أعلى الصفحة اذهب الى الأسفل
http://alhash-school.yoo7.com
 
لغة ألمانية
استعرض الموضوع السابق استعرض الموضوع التالي الرجوع الى أعلى الصفحة 
صفحة 1 من اصل 2انتقل الى الصفحة : 1, 2  الصفحة التالية

صلاحيات هذا المنتدى:لاتستطيع الرد على المواضيع في هذا المنتدى
منتدى مدرسة الهاشمية الثانوية للبنين :: قسم اللغات اللغات-
انتقل الى: